Die Wunschpferdemacherin

DW Horses

Talenteförderung 2020

Wenn eine
idee ihr ziel erreicht

Kooperation zwischen Reitsportwerk & Wunschpferdemacherin, geht in die Umsetzung. Förderung des Amateursports, ist das Schlagwort…. 
Unsere 4j Liv Love, wechselte nach ihrer Remonten-Ausbildung direkt in das Team Reitsportwerk. Unter genauen Vertragsvereinbarungen, haben wir es möglich gemacht, ein Talente Team zu bilden. Beide, Reiterin wie Pferd sind grün hinter den Ohren. Nadine Holzer performt als Trainerin und Mentorin und unterstützt die 2, mit ihrem Know-how.

Mal raus geplaudert…

Vor gut 4 Jahren tauchte das niederösterreichische Zuchtprojekt „Die Wunschpferdemacherin“ aus dem „Nichts“ auf. Belächelt und noch vor dem Start zum Tode verurteilt, wurde dieser kleinen Gruppe von Pferdemenschen, finanzieller Ruin und Unvermögen attestiert. Unbeirrt davon und vollgepackt mit Ideen zum Thema Pferdezucht und Reitsport, machten sich Petra Kerschbaum, Nicole Foltin und Daniela Wolf, ans Werk.  Mittlerweile sind bereits die ersten Pferde im Umlauf der Reiterschaft. Da man mehr als 30 Jahre Erfahrung aus der Seite des Spring- und Dressursports mitgebracht hatte und viel Erfahrung im Amateursport gesammelt hat, war es naheliegend, zu bemerken, dass in Österreich die Kluft zwischen Reitern und der heimischen Zucht, dringend geschlossen gehört. Wenn wir unsere Reiternationen in unmittelbarer Nachbarschaft beobachten, dann ist die Realität dort, eine ganz andere. Hoch dotierte Profis, stehen z.B. in unserem Nachbarland Deutschland, der talentierten Amateurklasse zur Seite. Züchter fördern und unterstützen dieses, durch die Abgabe entsprechender Pferde, in die Hände dieser Profi-Amateur Gespanne. Eine Tatsache, die erlaubt, prozentual mehr gute Reiter und Reiterinnen im Land zu erkennen und für die Nation und deren Pferdelandschaft zu generieren.

 

 Das Resultat ist die Talentförderung und die Sicherheit, den Sport auf dem vorhandenen Material weiter zu entwickeln, ohne irgendwann fest stellen zu müssen, dass für den internationalen Reitsport-Zirkus, der Querschnitt der Talentierten nicht zu selektieren ist, weil man sie gar nie findet und Talente auf unterklassigen Pferden, bzw. mit unterklassigen sogenannten Trainern, samt beschränkten Budget-möglichkeiten, nie erkannt werden können.

Eine Kluft…

die den Wunschpferde-macherinnen aus eigener Erfahrung nicht unbekannt war und ist, soll nun also geschlossen werden? Ja, genau! Es reicht. Wir würden gerne von einer Szene sprechen wo wir sagen könnten na gut, die oberen 100 des Reitsports, sind auf einem Top Niveau. Szenen wie 2019 in Ermelo, zeigen aber klar, dass selbst der Profisport zu kämpfen hat, mit einer in sich geschlossenen Networking-Szene die überall gang und gebe ist, nur in Österreich eher wenig existiert. Von wenigen weltweit startenden Dressur-Profis Österreichs, ist eine auf einem Top Level. Überspitzt gesagt, der Rest muss hoffen, dass die anderen Nationen einen schlechten Tag haben, um überhaupt unter den ersten 10 auftauchen zu können. Im Bezug auf Jungpferde, passt die Kombi GP-Veteran, oft gar nicht schön drauf und würde mit leichten Amazonen besetzt, die Optik wesentlich verbessern.

 

Melanie ist unser Jocky für Jungpferde. Es gelingt ihr immer, den Pferden die nötige Sicherheit zu vermitteln. Jungpferdeerfahren stellt sie die Remonten auf ihre kommenden Aufgaben ein.

Jetzt kann man natürlich her gehen und sagen, naja, wir sind halt so ein kleines Land, naja, wir haben halt keine Pferde, naja, der Verband ist schuld, naja, wir haben halt kein Geld, usw. Wir sagen, das sind alles faule Ausreden. Es ist Zeit dass Österreich versteht, dass bei all den Argumenten, warum etwas nicht Funktioniert, noch keiner sich den Kopf darüber zerbrochen hat, wie es funktionieren kann. Ein Spruch der uns schon lange begleitet sagt: „Auf einem unwilligen oder wenig qualitätsvollem Pferd, sieht ein guter, wie auch ein schlechter Reiter, immer schlecht aus. Auf einem Qualitätspferd mit guter Arbeitseinstellung sieht ein guter, wie schlechter Reiter, immer gut aus. Auch wenn das, wie uns bekannt bei fehlender Förderung, zeitlich begrenzt ist. Die Zucht ist hier gefordert. Denn wir dürfen auf dem Weg zum Endprodukt nicht vergessen, dass es zu vielen Zwischenprodukten kommt, welche zum „herumreiten“ vielleicht noch ausreichen, aber, wie auch die Gesundheit und Korrektheit ein guter Berater für Sportpferdezucht sind, haben wir die Verantwortung, an der Lernwilligkeit und dem guten Charakter eines Pferdes, diese genetischen Komponente zu erhalten und zu verbessern. Ein bisschen weg vom Traum, das Olympiapferd für Gal und Konsorten zu kreieren, würde helfen, weniger management-intensive Pferde, auf Dauer dem Sport anbieten zu können.

Nicht jeder 3-4 J muss 20.000€ kosten. Und genau da ist die Schmerzgrenze eines Normalsterblichen, der aber vielleicht den Pfeffer für den GP im Hintern hätte. Reiten darf nicht ausschließlich über Geld und Sozialstatus möglich sein. Wir verkennen dadurch gänzlich, wer wirklich das Zeug für den Sport hat und verwässern unseren Erfolgsdurchschnitt!

Reitsportwerk?

Daniela Wolf, eine langjährige Networkerin der Szene, hat schon vor 4 Jahren ein Konzept vorgestellt, welches genau diesen Punkten entgegnen soll. Gemeinsam mit einer bereits sehr etablierten Trainingsgruppe aus Niederösterreich, soll sich nun der Kreis endlich schließen und Ideen in die Realität entwickelt werden. Eine Herausforderung, die ihres gleichen sucht und gefunden hat! Seit vielen Jahren, gelingt es Nadine Holzer, ihre Schützlinge mit teilweise sehr gewöhnlichen Material bis in die Klasse S zu begleiten. Die Treue ihrer Schüler bestätigt, dass hier konzeptionell nach den Werten der Ausbildungsskala und der Persönlichkeitsförderung, direkt am Schüler durch Mental-Coaching und Zielsetzungen, die vorhandene Basis, überproportional Entwickelt wird!

Sowas entgeht der Aufmerksamkeit, der Wunschpferdemacherinnen natürlich nicht! Networking bedeutet auch einen Überblick zu haben und nach jahrelanger Beobachtung, schnappte nun die Falle zu! Das Pilotprojekt, „Talent-Pferd & Talent-Reiter, von A-S“, hat mit Beginn des Monats Oktober 2020 gestartet.

ENGE FÜHRUNG IST

die Voraussetzung, um ein junges Pferd mit einem unerfahrenen Reiter in die richtigen Bahnen zu lenken. Mit diesem Bewusstsein schaffen wir die Sicherheit, für beide aneinander zu führenden Beteiligten. Liv Love, eine sich stark bewegende Jungstute mit besten Charaktereigenschaften und korrekten Körperanlagen, als auch mit besten Röntgenbildern, steht nun einer Amateurin zur Verfügung. Betreut durch Nadine Holzer und die Wunschpferdemacherinnen, wechselte die Stute samt Nutzungsvertrag an eine junge Dame, die Ihr Glück nicht fassen kann und erkannt hat, dass sie auf einem leichtrittigen, sensiblen, korrekt angerittenen Pferd, eine Investition in ihr Können und in ihre Lernkurve steckt und mit uns gemeinsam ungeahnte Möglichkeiten erreichen kann.

Du bist ein Talent? Oder hast du ein Pferd welches Talent besitzt mit einem Amateur erfolgreich zu werden?
Wenn ja und du willst wissen wie auch DU zu so einem Konzept kommst, schreib uns gerne an!

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Thema von Anders Norén